<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847</id><updated>2011-11-15T02:46:46.392+01:00</updated><category term='04. Den Sonntag stieß der Wochentag unfreundlich in die Hüfte'/><category term='03. Der Morgen im Jahre 2001'/><category term='02. Vorwort'/><category term='01. Aller Anfang'/><category term='06. Stolz'/><category term='05. Am Wochenende bricht in allen Beziehungen der Fortbildungsdrang aus.'/><title type='text'>Linksträger</title><subtitle type='html'>Worum geht es hierbei eigentlich?
Es geht um Frauen, um Beziehungen, um das Fremdgehen, um das miteinander und um eine Selbsttherapie oder besser gesagt, wie man sich selbst aus einem Gefühlschaos zieht.
Vielleicht finden einige Männer sich wieder und vielleicht können einige Frauen ein wenig schmunzeln.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>6</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-1899710484854609672</id><published>2009-06-03T16:27:00.005+02:00</published><updated>2009-11-25T16:22:25.081+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='06. Stolz'/><title type='text'>Stolz</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Stolz in den Grenzen und nach dem Maße des Verdienstes ist nicht nur kein Laster, sondern eine Tugend, er ist nur das Maß der selbstbestimmten Würde des Mannes. Das Verdienst erzeugt den Stolz und der Stolz adelt und befestigt es.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Moritz Lazarus, (1824 - 1903), deutscher Philosoph und Mitbegründer der »Völkerpsychologie«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es ist Sonntag Abend und ich sitze mit Frank bei einer Pizza, die er bezahlen muss. Gespannt hört er zu wie ich seine Julia durch gevögelt habe bis Sie nicht mehr wusste wo oben und unten war. Okay, das war jetzt die Männerversion. In Wirklichkeit fand sie es wahrscheinlich langweilig und dachte die ganze Zeit dabei was Sie ihrer Cousine aus "was-weiß-ich-woher" zum Geburtstag schenken könnte. Mir ist das egal. Ich hatte meinen Spaß und jetzt eine Pizza. Moralisch sicherlich verwerflich, aber so sind wir nun mal. Jung, erfolglos und immer auf der Suche eine Frau an den Haaren in die Höhle zu zerren. Eigentlich übe ich ja nur um den Fortbestand der Menschheit zu erhalten. Okay, ich denke das sind jetzt genügend Ausreden. Frank erzählt auch was von seinem Abend, aber irgendwie hat er keine Lust was zu erzählen und ich nicht ihm zu zu hören. Er bezahlt während ich schon unseren Stamm-Italiener verlasse, wir verabschieden uns und jeder stampft seines Weges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe zum Auto und denke darüber nach mir noch ein paar Chickenwings zu kaufen. So sehr ich mich auch anstrenge, ich kann diesen Gedanken nicht verwerfen. Ich setze mich ins Auto und fahre zum Burgerking. Am Drive-In-Schalter bestelle ich mir einen Haufen Chickenwings. Freudig bekomme ich nach ein paar Minuten die heiße Tüte. Ich fahre nach Hause, haue mich vorm Fernseher und gucke irgendeinen Mist. Am nächsten Tag fange ich erst sehr spät an zu arbeiten, weil ich was an unserem Mail-Server umstellen muss. Also kann ich lange Fernseh gucken. Ich nehme es mir vor, schlafe aber schnell ein. Am nächsten Morgen wache ich gegen Vormittag auf, erledige ein paar häusliche Geschichten und fahre irgendwann gegen Nachmittag ins Büro. Dort bereite ich meine abendliche Umstellung vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist es 22 Uhr. Der Server kopiert gerade Postfächer und ich habe locker 3 Std. Zeit. Also surfe ich ein wenig im Internet und finde eine neue Chat-Seite. Dort logge ich mich ein und suche ein wenig Unterhaltung. Nach 10 Minuten quatscht mich jemand an. Es ist eine Frau, die ein bisschen älter ist als ich und auf den Namen "Schwungfrau" hört. Irgendwie kommen wir ins Gespräch. Nach ein paar Stunden tauschen wir unsere Mail Adressen aus und wir fangen an zu mailen. Ich weiss nicht wieso, aber Sie ist mir sehr sympathisch. Ich beende meine Arbeit und muss die ganze Zeit an Schwungfrau denken. Welche Stimme hat Sie wohl? Sieht sie wirklich so aus wie wie auf dem Foto? Fragen über Fragen. Wie riecht Sie wohl?&lt;br /&gt;Ich setze mich ins Auto und fahre nach Hause. Es ist mitten in der Nacht. Ich bin total müde und kann mich kaum auf die Straße konzentrieren. Als ich endlich zu hause angekommen bin, muss ich leider feststellen, dass ich überhaupt nicht mehr Müde bin. Verdammt.&lt;br /&gt;Ich lege mich aufs Bett und rauche ganz in Ruhe eine Zigarette. Doch auch die beruhigt mich nicht wirklich. Ich muss an meine "Schwungfrau" denken. Komisch. Habe nur ein Foto von Ihr gesehen und wieso beschäftige ich mich jetzt so intensiv mit ihr? Was soll das? Ich öffne eine Flasche Wein. Ein Trollinger. Mal was leichtes zum einschlafen. Ob Sie sich Morgen meldet? Muss ich mich zuerst melden? Was mache ich denn jetzt? Arrrgh, Gedankensalat. Geh weg! Ich atme tief ein und aus, rauche eine Zigarette, trinke mein Glas Wein aus und fange an zu onanieren. Keine 5 Minuten später schlafe ich endlich ein. Mein letzter Gedanke ist bei Ihr. Der Unbekannten, die ich nur von einem Foto her kenne. Ich frage mich ein letztes mal: Wie riecht Sie wohl? Wie ist Ihre Stimme? Ich hoffe sie ist keine Quiekerin. Ich hasse quieker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-1899710484854609672?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/1899710484854609672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/06/stolz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/1899710484854609672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/1899710484854609672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/06/stolz.html' title='Stolz'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-821871354594848768</id><published>2009-05-12T11:59:00.009+02:00</published><updated>2009-05-12T12:48:43.673+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='05. Am Wochenende bricht in allen Beziehungen der Fortbildungsdrang aus.'/><title type='text'>Am Wochenende bricht in allen Beziehungen der Fortbildungsdrang aus.</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Am Wochenende bricht in allen Beziehungen der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Fortbildungsdrang&lt;/span&gt; aus. &lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Elmar&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Kupke&lt;/span&gt;, (*1942), deutscher &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Aphoristiker&lt;/span&gt; und Stadtphilosoph&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Nach einem ruhigen Freitag Abend mit Freunden, wo wir einfach nur was trinken waren, bereite ich mich langsam auf meinen Samstag vor.&lt;br /&gt;Das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;heisst&lt;/span&gt; erstmal lange schlafen. Sehr lange schlafen. Sobald ich wach werde, schmeiße ich den Fernseher an, mache mir irgendwas zu essen, irgendwas heißes und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;frittiertes&lt;/span&gt; und schmeiße mich wieder ins Bett und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;zappe&lt;/span&gt; mich durch das Programm.&lt;br /&gt;Solche Momente regen immer zum nachdenken an. Auf der einen Seite ist es toll sich mal hängen zu lassen, auf der anderen Seite lasse ich mich zu oft hängen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt lieber den Wunsch mit einem Partner zu frühstücken, vielleicht den Hausputz zu erledigen und danach einkaufen gehen. Ein gemeinsamer Alltag halt.&lt;br /&gt;Das hätte schon was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich mir eine Zigarette anstecke, beiße ich noch mal in einen der von Fett triefenden &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Chicken&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Wings&lt;/span&gt;. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Boah&lt;/span&gt;, wie ekelig, aber irgendwie befriedigt es auch.&lt;br /&gt;Gegen Nachmittag fange ich an meinen Abend zu planen. Eigentlich ist das total egal, denn selbst wenn ich alleine irgendwohin gehe, treffe ich eh immer die selben Leute, also eigentlich muss ich nicht planen. Auf der anderen Seite bin ich ein Mann und mit Freunden und Bekannten vorglühen wäre nicht schlecht.&lt;br /&gt;Ich verabrede mich mit Frank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gegen 22 Uhr holt er mich ab. Wir bringen seinen Wagen weg und latschen dann zum &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Hemmingways&lt;/span&gt; in seiner Nähe.&lt;br /&gt;Der Laden ist nichts besonderes. Einfach nur eine Kneipe wo man sich trifft. Einfach &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;quatschen&lt;/span&gt;, was trinken und vielleicht eine Kleinigkeit Essen.&lt;br /&gt;Gut gelaunt kommen wir an, suchen uns einen Platz und bestellen jeder ein Weizen. Weil wir noch ein wenig Hunger haben bestellen wir einen "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Proleten&lt;/span&gt; Teller". Das ganze ist nichts anderes als miese Nudeln mit einer &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;miesen&lt;/span&gt; Tomaten Sauce und echt altem &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Parmesan&lt;/span&gt;. Dafür kostet das ganze nur 2,50 DM.&lt;br /&gt;Die Nudeln kommen und Frank stochert in seinem Teller &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;rum&lt;/span&gt;. Ich kämpfe gerade mit Sodbrennen und Frank hebt seine Gabel wo er seine erste Fuhre &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;Spaghettis&lt;/span&gt; aufwickelte und brüllte "Auf die Nudel". Wir lachen.&lt;br /&gt;Während des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;Essens&lt;/span&gt; bestelle ich für uns eine Apotheke (Halb &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_18"&gt;Fernet&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_19"&gt;Branca&lt;/span&gt;, halb &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_20"&gt;Fernet&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_21"&gt;Menta&lt;/span&gt;), schließlich habe ich Sodbrennen.&lt;br /&gt;Frank erzählt dabei, dass seine letzte Eroberung ihn völlig &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_22"&gt;annervt&lt;/span&gt;. "Sie ist ganz gut im Bett, aber mehr auch nicht, jetzt langweilt sie mich und ich habe ihr schon ein paar mal gesagt, dass ich nichts von ihr will und sie mich endlich in Ruhe lassen soll, aber sie lässt nicht locker.". Ich meine darauf, dass es doch nicht so schwer sein kann. Sie muss doch selbst mal merken, dass es zwecklos ist. Verstehe eh nicht wieso so viele Frauen, die so &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_23"&gt;Mitte&lt;/span&gt; zwanzig sind sich so aufopfern können. "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_24"&gt;Tja&lt;/span&gt;", &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_25"&gt;erwider&lt;/span&gt;t Frank, "Ich &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_26"&gt;weiss&lt;/span&gt; es auch nicht. Julia ist irgendwie sehr devot, aber das kommt nur daher, weil ich auch so unglaublich attraktiv und eine Granate im Bett bin". Ich lache ihn aus, was er als Beleidigung ansieht.&lt;br /&gt;"Du würdest Sie nicht ins Bett bekommen. Du bist überhaupt nicht ihr Typ", schallt es mir entgegen. Oh, der Herr fordert mich heraus. Wir haben schon einiges an Weizen und Apotheken getrunken und so langsam ist eh alles egal. Okay, erwidere ich. Wenn Sie heute da ist, werde ich Sie heute Nacht durchvögeln und vor 12 Uhr Mittags wird Sie mein Bett nicht verlassen.&lt;br /&gt;"Das schaffst du niemals", erwidert Frank.&lt;br /&gt;Wir wetten um eine Pizza bei unserem Lieblingsitaliener. Komischer Preis für eine Frau., wobei ich Sie nur als ein Stück Fleisch ansehe und nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich heute auf diese Zeit zurück Blicke, schäme ich mich manchmal dafür. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_27"&gt;Naja&lt;/span&gt;, wir waren jung und ich würde es wahrscheinlich wieder so machen. Sie war mir einfach &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_28"&gt;Scheißegal&lt;/span&gt; und es ist egal was sie denkt oder fühlt. Ihre Sache wenn Sie sich darauf einlässt.&lt;br /&gt;Ich glaube damals war es auch mehr ein Grenzen austesten. Anders kann ich mir das sonst nicht erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verlassen das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_29"&gt;Hemmingways&lt;/span&gt; und gehen langsam zu unserer &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_30"&gt;Stammdisco&lt;/span&gt;, wo uns die Türsteher schon mit Handschlag begrüßen. Diese &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_31"&gt;Gorillas&lt;/span&gt; haben &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_32"&gt;nix&lt;/span&gt; in der Birne, haben Tattoos ohne Ende und ein längeres Strafregister wegen Körperverletzung, aber sie sind alle eigentlich herzensgut. Auch wenn man sich nicht so kennt, aber wenn man Hilfe &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_33"&gt;bräuchte&lt;/span&gt;, z.B. für einen Umzug, dann wären sie für einen da. Vielleicht sind die ganzen Anzeigen wegen Körperverletzung auch nur &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_34"&gt;Arbeitsbedingt&lt;/span&gt;. Wo gehobelt wird, da fallen schließlich auch Späne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der ersten Theke angekommen sind schon alle da, die jeden Samstag da sind. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_35"&gt;Jockel&lt;/span&gt; der Barmann, begrüßt uns mit einer Umarmung und stellt uns sofort zwei Gläser mit irgendwas hin. "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_36"&gt;Jungs&lt;/span&gt;, probiert mal. Ist so was wie ein &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_37"&gt;Long&lt;/span&gt; Island &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_38"&gt;Ice&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_39"&gt;Tea&lt;/span&gt;, nur stärker". Wir nippen. Das Zeug schmeckt wie Cola &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_40"&gt;light&lt;/span&gt;, aber nicht nach Alkohol. Später am Abend erfahre ich das &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_41"&gt;Jockel&lt;/span&gt; quasi die halbe Theke zusammen gemischt hat. Glücklicherweise bleibt es bei meinem ersten Glas und ich steige wieder um auf Weizen und hier und da mal ein &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_42"&gt;Apothekchen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Keine 30 Minuten später betritt Julia, mein heutiges Opfer, den Laden. Sie ist eigentlich auch nicht mein Typ. Hat aber eine gute Figur und mein Gott, ich will ja nur mit ihr vögeln und keine Familie Gründen. Außerdem geht es um eine Pizza.&lt;br /&gt;Ich gehe zu Ihr hin, begrüße Sie und frage wie es ihr geht. Sie erwidert, dass es ihr nicht so gut geht, weil Frank sich abwendet usw.&lt;br /&gt;Das war mein Stichwort.&lt;br /&gt;"&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_43"&gt;Och&lt;/span&gt; du arme", brülle ich ihr ins Ohr. "Möchtest du reden? Wir können ja hoch ins Café gehen. Tut vielleicht auch mal gut sich auszusprechen, zumal ich Frank ja ganz gut kenne".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gehen hoch ins Café. Sie trinkt die ganze Zeit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_44"&gt;Tequilla&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_45"&gt;Sunrise&lt;/span&gt; und ich setze einen verständnisvollen Dackelblick nach dem anderen auf und heuchle Verständnis. Alkohol sei dank, komme ich mir dabei noch nicht mal schäbig vor. Nach 30 Minuten greife ich an und nehme ihre Hand. Ich halte sie nur fest und heuchle so was wie "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_46"&gt;Nimms&lt;/span&gt; nicht so schwer und distanziere dich am besten von Ihm. Das hat doch keinen Zweck sich so weiter zu quälen. Du musst an Dich denken, denn du bist das wichtigste was du hast." &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_47"&gt;schlüüüüüüürf&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Ich glaube ich habe das auch in einem sehr zynischen Unterton gesagt, aber sie hat es geschluckt. "Ja, du hast recht. Komm, wir beide gehen feiern.".&lt;br /&gt;Sie nimmt meine Hand und wir gehen zur Tanzfläche. Wir tanzen, feiern und haben &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_48"&gt;spaß&lt;/span&gt;. Neben der Tanzfläche stehe ich hinter ihr. sie hebt ihre Arme und lädt mich zum umarmen ein. Ich drücke mich gegen ihren Hintern, der schon &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_49"&gt;knackig&lt;/span&gt; ist und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_50"&gt;wackel&lt;/span&gt; im Takt mit. Sie nimmt den Kopf zur Seite, was ich als Einladung ansehe. Ich fange an an ihrem Nacken zu knabbern und sanft zu beißen.&lt;br /&gt;Keine 30 Minuten später sitzen wir &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_51"&gt;knutschend&lt;/span&gt; im Taxi und wir fahren zu mir und ich weiß jetzt schon, dass ich Morgen eine große Pizza ausgegeben bekomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-821871354594848768?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/821871354594848768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/05/am-wochenende-bricht-in-allen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/821871354594848768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/821871354594848768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/05/am-wochenende-bricht-in-allen.html' title='Am Wochenende bricht in allen Beziehungen der Fortbildungsdrang aus.'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-5158534637903821791</id><published>2009-04-07T09:24:00.011+02:00</published><updated>2009-04-14T21:54:13.741+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='04. Den Sonntag stieß der Wochentag unfreundlich in die Hüfte'/><title type='text'>Den Sonntag stieß der Wochentag unfreundlich in die Hüfte</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Den Sonntag stieß der Wochentag unfreundlich in die Hüfte.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt; Mein Staub, sprach er, gibt mehr Ertrag als deine Weihrauchdüfte.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt; Doch jener sprach, zu was der Streit, das Recht ist mit uns beiden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt; Dich Werkeltag bezahlt die Zeit, mich lohnen Ewigkeiten.                    &lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Heinrich Schäff, (1862 - 1937), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich bin verschrumpelt, lege mein Buch weg und steige aus der Wanne. Nach der typisch männlichen "T-Shirt-Noch-Frisch-Schnupper-Prozedur" &lt;span&gt;ziehe ich mich an und stürme zum Auto. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mit der Bahn zu fahren, weil es besser für die Umwelt und für meinen Geldbeutel ist, aber dank der deutschen Bahn finde ich es abstoßend diese zu benutzen. Ständig kommt der Zug zu spät, die Wagons sind zu voll und der Zeittakt ist einfach unterirdisch. Alle 20 Minuten ist einfach zu wenig. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ich glaube &lt;/span&gt;&lt;span&gt;wir Deutschen würden insgesamt mehr mit der Bahn fahren, wenn diese kleinen Punkte nicht wären. Kann doch nicht so schwer sein. Während ich mit meinem Auto an einem Bahnhof vorbeifahre überlege ich mich bei der deutschen Bahn zu bewerben. Natürlich für den Vorstand, ich will schließlich was bewirken. Kaum habe ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, lasse ich Ihn auch wieder fallen. Größenwahn nennt man sowas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss wieder an früher denken. Als ich noch nicht Single war. Manchmal frage ich mich, wieso ich eigentlich immer das Gefühl habe in einem Loch zu sitzen? Wieso denke ich die ganze Zeit, dass ich nicht vollständig bin? "Hey, ich bin ein Mann, ich lege reihenweise Weiber flach, weil ich es brauche.", höre ich mich denken und erwidere sofort, dass ich eigentlich ganz spießig mit jemanden zusammen leben möchte. So ein Gemeinsam-Ding halt.&lt;br /&gt;Trotz der fast 3 Jahre die ich mit Sandra zusammen war, hatte ich nie dieses Gemeinsam-Ding-Gefühl. Der Sex war gut, zumindest am Anfang und auch die unwichtigen Dinge des Lebens wie trinken, feiern und Spaß haben. Aber mehr ging da überhaupt nicht. Sie war einfach zu äh speziell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich an der Tiefgarage angekommen versuche ich meinen Gedankenkuddelmuddel zur Seite zu legen und konzentriere mich aufs einparken, steige aus, fahre mit dem Fahrstuhl in die richtige Etage, hole mir eine kalte Cola, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Kaffee mag und setze mich vor meinem Bildschirm. Wieder ein Tag wie jeder andere in der Woche. Hier ein bisschen was arbeiten, da ein kleiner talk mit den Kollegen und wieder was arbeiten. Zwischen durch wird was gegessen oder man trifft sich im Pausenraum auf einem Kaffee oder wie in meinem Fall auf eine Cola.&lt;br /&gt;Komischerweise hatte ich noch nicht so viele Gewichtsprobleme. Mache mir diesbezüglich auch keine Sorgen. Egal. Nicht wichtig.&lt;br /&gt;Am Ende des Tages verlasse ich das Büro, setze mich in mein Auto und gehe zum Sport oder fahre direkt nach Hause. Meist halte ich noch bei einem Fresstempel meiner Wahl. Abwechslungsreichereiche Ernährung ist wichtig, deswegen wechsel ich immer zwischen Burger King, McDonalds, Maredo, Giovanni (die örtlichen Pizza Bude) oder meinem lieblings Griechen, der auch ne super Currywurst hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit meiner gesunden Lebensmitteltüte komme ich in die leere Wohnung. Mein einziger Aufenthaltsraum ist das Schlafzimmer. Ein Bett, meine Aschenbecher, ein Fernseher und jetzt ganz neu: Ein DVD Player. Obwohl ich leidenschaftlich gerne koche habe ich keine direkte Küche. Der Raum ist noch ganz leer. Genau wie das Wohnzimmer. Das Badezimmer ist ganz nett und das wars. Im Wohnzimmer steht mein PC, allerdings auf'm Boden. Manchmal liege ich dort und chatte. Das kommt aber selten vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lege mich aufs Bett, greife zur Fernbedienung und schaue mal bei Vox vorbei. Hier läuft gerade wieder meine lieblings Unterhaltungssendung "Hast du Töne?" mit Mathias Opdenhövel. Erstaunlich wie gut manche Kandidaten sind.&lt;br /&gt;Ich schaue in die Glotze und esse das was ich mir auch immer besorgt habe und schlafe ein. Irgendwann werde ich wieder wach. Mist, 23:40 Uhr. Jetzt kann ich wieder nicht schlafen und kann wieder nicht versuchen Morgen früh mal früher ins Bett zu gehen.&lt;br /&gt;Ich stecke mir meine letzte Zigarette an und werde schwermütig. Nee, ich werde unglücklich. Würde mich jetzt gerne einfach zu jemanden drehen, diesen in den Arm nehmen, vielleicht streicheln und einfach nur da sein. Aber da ist nur ein leeres Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann ein allein stehender Mann in der Woche am besten tun um die Nacht zu überstehen und endlich einzuschlafen? Richtig. Selbstbefriedigung! Einer der wenigen Vorteile als Single-Mann. Du kannst dir wann du willst einen schruppen. Ich tapse mit einer neuen Zigarette in mein Wohnzimmer-Büro, wo der Pc schon auf mich wartet. Mal sehen was ich so alles im Internet finde. Nach ein paar Stunden rumgeklicke und ein wenig nervigem gechatte gehe ich so gegen 2:30 Uhr ins Bett. Ich bin Müde und habe von den Zigaretten Kopfschmerzen. Endlich schlafen. Endlich Dienstag, noch wenige Tage bis zum Wochenende. Bis ich endlich wieder unter die Leute kann. Vielleicht treffe ich ja am Samstag meine Traumfrau oder zumindest einen tollen One Night Stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spüre, das wird mein Wochenende. Zufrieden und mit einem hoffnungsvollem Grinsen schlafe ich ein. Meine Wanne steht schon in den Startlöchern. Jaaa, ich bin in ein paar Stunden bei Dir.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-5158534637903821791?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/5158534637903821791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/den-sonntag-stie-der-wochentag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/5158534637903821791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/5158534637903821791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/den-sonntag-stie-der-wochentag.html' title='Den Sonntag stieß der Wochentag unfreundlich in die Hüfte'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-7653521696428560153</id><published>2009-04-05T12:42:00.002+02:00</published><updated>2009-04-05T22:20:13.389+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='03. Der Morgen im Jahre 2001'/><title type='text'>Der Morgen im Jahre 2001</title><content type='html'>Ja, ich bin ein Morgenmuffel. Ich kann auch durchaus ein Morgenmuffel sein, denn ich wache Morgens auf und muß nicht überfreundlich tun, denn ich wache Morgens alleine auf. Ich bin eigentlich auch froh darüber das ich Morgens alleine aufwache. Genauer gesagt bin ich froh darüber das ich an den normalen „Werktagen“ alleine aufwache, denn ich muß zur Arbeit. Muß mich an 5 Tagen der Woche an meinen leicht chaotischen Schreibtisch setzen und mir Gedanken über irgendwelche Computerprobleme machen. Naja, ist halt mein Job. Eigentlich mag ich auch meinen Job, schließlich bin ich dafür verantwortlich was ich an 5 Tagen der Woche Tagsüber mache. Wieso also Vorwürfe machen?&lt;br /&gt;Oder noch schlimmer wieso was verbessern wollen, wenn ich mich doch im Grunde ganz wohl fühle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich arbeite ich auch mit typischen Linksträgern zusammen, zumindestens denke ich das es sich hierbei um Linksträger handelt, aber da möchte ich jetzt auch nicht weiter drauf eingehen. Ich werde also wach und das obwohl ich mir Grundsätzlich keinen Wecker stelle; Gleitzeit sei dank.&lt;br /&gt;Natürlich gibt es Zeiten wo dies leider absolut nötig ist, aber ein bißchen morgendlichen Streß kann ja nicht schaden.&lt;br /&gt;Ich werde also wach und sehe nichts, absolut nichts. In meinem 1.80m breiten Bett blicke ich auf einen halb vollen Aschenbecher, mehr liegt nicht neben mir.&lt;br /&gt;Okay, ich gebe zu das Rauchen an sich schon ein teilweise notwendiges Laster ist. Ich gehöre auch noch zu den Menschen die man durchaus auf einen Plakat in der Stadt wieder sehen könnte, mit einem breiten Lächeln und der wirklich großen Überschrift: „Ich rauche gern!“&lt;br /&gt;Aber Morgens in einem recht großen Bett auf zu wachen mit Blick auf einen halb vollen Aschenbecher ist schon etwas deprimierend. Zumal hierzu noch die Ekel und „Boah bin ich schlampig“ Komponenten hinzu kommen.&lt;br /&gt;Zumal ja auch noch vor rauchen im Bett ja immer gewarnt wird, aber in dem Moment, wo ich Abends alleine ins Bett gehe und mir meine Abendlichen Fernsehsendungen ansehe, möchte ich einfach dabei rauchen. Faul wie ich nun mal bin, habe ich auch keine Lust für jede Zigarette mein mollig warmes und echt kuscheliges Bett zu verlassen. Ich sage mir in diesem Moment auch immer wieder: „Ja, ich bin super schlampig und ich will das ändern“. Aber schon am folgenden Abend kann man miterleben wie schnell ein Mensch vergisst.&lt;br /&gt;Na gut, ich werde also wach, sehe den Aschenbecher und der ganze Vorabend zischt in einem Bruchteil einer Sekunde vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze lange Abend.&lt;br /&gt;Dieser furchtbare nicht enden wollende lange Abend, wo ich stundenlang im Bett lag und nicht einschlafen konnte, weil ich mir einfach zu viele Gedanken mache. Gedanken die nicht klar und nicht definierbar sind, aber durchaus menschlich.&lt;br /&gt;Ich sage mir: „Vergiß es“ und schlurfe ins Bad. Auf den Weg dahin stolpere ich über Fastfood Tüten, vom Vorabend.&lt;br /&gt;Yeah, nach der Pflege meiner Freundschaften durch gemeinsame Kinobesuche oder dauerhocking in irgendwelchen Läden, war Gestern mal wieder Extrem-Frust-Fressing angesagt. Leider haben zu diesen Zeiten nur noch die Fastfood Ketten auf, zumal man bei denen immer bequem sein Essen bestellen und entgegen nehmen kann, ohne sein Auto zu verlassen.&lt;br /&gt;Brave New World!!!&lt;br /&gt;Im Bad freue ich mich darüber das ich kein Radio eingeschaltet habe. Ich hasse es mir meine miese Guten Morgen Laune durch überlustige Moderatoren verderben zu lassen. Ich bin der Meinung das man jedes Gefühl komplett ausleben muß und durch meine miesen Morgen Launen bin ich wenigstens für den Rest des Tages ausgeglichen und mehr gut gelaunt.&lt;br /&gt;Zumal heutzutage die Gefahr sehr groß ist das man Morgens im Radio diese stupide und wirklich völlig bescheuerte Hipp-Hopp Drum and Base Blödbacken Musik zu Gehör bekommt.&lt;br /&gt;Ein sehr gutes Beispiel hierfür wären dann so sinnvolle und inhaltlich starken Lieder mit Textfetzen wie: Na Na Na Na Na,&lt;br /&gt;i walk around and sing Na Na Na Na Na.&lt;br /&gt;Furchtbar!!!!!!&lt;br /&gt;Das zieht die schlechte Laune in die Länge und die Gefahr ist sehr groß keinen freundlichen Gedanken mehr fassen zu können. Ich lege mich also, wie jeden Morgen, in die Wanne und lese.&lt;br /&gt;Meistens dauert das so eine Stunde, denn so lange brauche ich entweder um ein Kapitel zu ende zu lesen oder um wach zu werden. Ich weiß das eine 5 Minütige Dusche mich sofort wach machen würde, aber mein Ritual ginge dabei flöten. Ich liege gerne in meiner Wanne. Ich könnte nirgendwo einziehen wo es keine Wanne gibt. Denn eine Wanne ist ein Teil von mir. Hätte ich keine Wanne, würde ich wahrscheinlich bis zum heutigen Tage nie ein Buch gelesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-7653521696428560153?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/7653521696428560153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/der-morgen-im-jahre-2001.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/7653521696428560153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/7653521696428560153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/der-morgen-im-jahre-2001.html' title='Der Morgen im Jahre 2001'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-5585566202253005799</id><published>2009-04-05T12:30:00.004+02:00</published><updated>2009-04-05T22:22:54.798+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='02. Vorwort'/><title type='text'>Vorwort</title><content type='html'>Im Jahre 2001 als das Lied Butterfly im Radio lief (come my lady come come my lady...) hatte ich die Idee zu einem Buch. Ich fand dieses Dokument auf meinem Rechner wieder und würde es jetzt gerne hier verwenden. Also hier mein Vorwort zum Buch "Linksträger":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt geht es los. Dachte ich mir so. „Püh, da haste aber falsch gedacht“, dachte ich so weiter und bevor ich jetzt noch weiter nach einem Synonym für „dachte“ suche, dachte ich darüber nach, worüber ich überhaupt denken möchte.&lt;br /&gt;Denn eigentlich bin ich zu leer und verbraucht zu denken. Einfach zu müde einen klaren Gedanken fassen zu können. Am liebsten würde ich mich fallen lassen. Einfach die Augen schließen und nach hinten kippen, in der Hoffnung das dort jemand steht. Eine Person die mich liebt, die mich schätzt und die mich auffängt, wenn es mir schlecht geht. Eine Person die für mich Perfektion bedeutet. Eigentlich nicht eine Person, sondern mein Partner.&lt;br /&gt;Mein sogenannter „Lebensabschnittspartner“.&lt;br /&gt;Was für ein Traum! Das wäre was. Ich ertappe mich immer wieder das ich über das Wort „Lebensabschnittspartner“ nicht mehr so abfällig schmunzle wie früher, wo ich mich über Leute lustig gemacht habe, die zusammen zogen oder vielleicht sogar heirateten und wo die Absicht klar war, daß sich diese Frühfamilie vor der Scheidung noch mindestens einen Zögling zulegt, um das gemeinsame Glück noch mehr nach außen zu tragen, bevor alle Beteiligten wieder ihre eigenen Wege gehen. Wo das Wort „Lebensabschnittspartner“ noch „Goldener Käfig“ und „Abhängigkeit“ bedeutete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das Blatt hat sich gewendet. Das Wort „Lebensabschnittspartner“ hat für mich einen Klang bekommen, und zwar einen sehr schönen Klang, allerdings mit einem störenden Brummen, weil ein Abschnitt auch „zu kurze Zeit“ bedeuten kann, aber generell muß ich sagen das ich über dieses Wort nicht mehr abfällig denke.&lt;br /&gt;Ganz im Gegenteil...&lt;br /&gt;Wieso „Linksträger“???&lt;br /&gt;Nach einem Vorwort, wo die meisten sich bestimmt fragen:&lt;br /&gt;„Hä, was sollte das denn jetzt?“ und der kleinere Teil sich bis zum Morgengrauen Gedanken dazu gemacht hat, welchen spirituellen Wert doch der Mensch mit seinem ganzen ideologischen Kleinbürgertum nebst Bedeutung in der Gesellschaft hat und diesen gegenüber dem Tierreich einnimmt.&lt;br /&gt;Möchte ich Sie alle von dieser unsagbaren und nicht mehr auszuhaltenden Spannung erlösen.&lt;br /&gt;Ich kann es eigentlich auch mit einem Satz kurz erklären, wieso „Linksträger“, „Linksträger“ heißt.&lt;br /&gt;Es hat mich angekotzt!!!&lt;br /&gt;Einfach nur angekotzt.&lt;br /&gt;Ich kann es auch eigentlich nur so formulieren.&lt;br /&gt;Es hat mich angekotzt.&lt;br /&gt;Wir leben in einer Zeit wo der Frau alles leicht gemacht wird. Alles bezieht sich auf die Frau. Alles wird für die Frau abgestimmt und wir Männer bleiben dabei auf der Strecke.&lt;br /&gt;Nach Frauenbewegungen, eigenen Fernsehsendungen, typischen Männerberufen, der Bundeswehr, Bücher für Frauen, ja sogar unsere heiligen Pornofilmen.&lt;br /&gt;Alles wird „eingefraut“ und wir Männer sind die, die sich mehr denn je behaupten und profilieren müssen. Wir müssen Frauen noch mehr beweisen das wir nicht diese ungehobelten und Schwanzgesteuerten Granitblöcke sind, die nur ein einziges Ziel verfolgen. Ich finde das es Zeit wird, mal zu Zeigen, daß es auch anders geht bzw. das es ganz anders ist als die meisten weiblichen Wesen unter uns denken. Das auch wir uns Gedanken über Liebe, Beziehungen und Glück machen. Das wir auch Gefühle und Sehnsüchte haben und das es nicht immer um ein Thema geht. Wahrscheinlich werde ich mich hier als riesen Weichei outen, der auf diese Art und Weise versucht noch mehr Frauen abzuschleppen, aber weit gefehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar gibt es auch unter uns schwarze Schafe, aber die habt Ihr auch und aufgrund dessen das es mehr Frauen als Männer gibt, sind die schwarzen Frauenschafe in der Überzahl.&lt;br /&gt;Okay, das war jetzt eine echte Milchmädchenrechnung, aber durchaus nicht widerlegbar.&lt;br /&gt;Natürlich kann ich hier nur von mir reden, von meinen Erfahrungen und von meiner Sicht der Dinge, aber ich hoffe das vielleicht ein paar weibliche Wesen danach Männer mir anderen Augen sehen. Wenn nicht, dann haben Sie jetzt wenigstens ein Schmuckstück mehr im Bücherregal, deswegen hatte ich mir mit dem Buchumschlag auch besonders viel Mühe gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;O Grausen! Grausen! Grausen            Macbeth II, 3&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-5585566202253005799?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/5585566202253005799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/vorwort.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/5585566202253005799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/5585566202253005799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/vorwort.html' title='Vorwort'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2131586374759574847.post-3494136052353359813</id><published>2009-04-03T14:29:00.005+02:00</published><updated>2009-04-05T22:07:59.093+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='01. Aller Anfang'/><title type='text'>Aller Anfang...</title><content type='html'>..ist schwer, aber anfangen muss man ja mal. Also fange ich mal an.&lt;br /&gt;Ich fange einfach mal an mich vorzustellen und was das hier soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also mein Name ist erstmal egal. Ich möchte erstmal anonym bleiben. Ihr könnt mich aber Harry nennen. Nein, ich heisse nicht Harry S. Morgan und produziere Pornos. Ich schaute letztens noch die Beziehungskomödie "When Harry meet Sally..." und mir fiel irgendwie kein anderer Name ein.&lt;br /&gt;Also, ich bin Harry und hole keinen Wagen, aber ich stecke in einer richtigen Beziehungskrise. Während ich meine Krise versuche zu bewältigen, stellte ich fest, dass wir alle in einer Krise stecken oder sagen wir mal fast alle. Fast jeder hat stress. Ob es die Beziehung zum Partner, zum Job oder zu seinem Finanzberater ist, der eine weitere Überziehung des Kontos nicht zulassen will. Wir haben alle viele und verschiedene Krisen und die gilt es zu bewältigen.&lt;br /&gt;Hm, sehe ich gerade vieles zu schwarz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke nicht. Vielleicht muss man sich der Lage einfach nur bewusst werden. Vielleicht muss man auch einfach mal alles auf sich zukommen lassen. Vielleicht muss man noch den einen oder anderen Bauernspruch über sich ergehen lassen oder vielleicht muss man auch einfach mal anfangen zu leben. Einfach mal genießen. Man hat nur ein Leben und äh nee, das geht jetzt auch wieder in Richtung Bauernspruch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zu meiner bzw. zu eurer Krise. Habt ihr schon mal festgestellt wie einfach manche Lösungen sind und wieso man die Lösung nicht erkennt, obwohl es so zum greifen nahe ist? Wieso eigentlich und wieso lassen sich gerade so viele scheiden und gehen getrennte Wege? Hat es nicht mehr geklappt? War der Sex aufeinmal schlecht? War der Bierbauch des Mannes dann doch zu groß geworden oder hat das Gewebe der Frau zu stark nachgelassen? Vielleicht hat auch nur die Evolution zugeschlagen, denn laut einer wissenschaftlichen Forschung können wir nur ca. 3 Jahre lieben. Danach ist es Gewohnheit. Der Ursprungsgedanke war, dass wir dann nach 3 Jahren weiter ziehen und uns weiter vermehren.&lt;br /&gt;Nur ist es nicht so einfach. Eigentumswohnung, 2 Autos und die Hülsta Wohnzimmerschrankwand müssen erstmal aufgeteilt werden.&lt;br /&gt;Du die Gläser, ich das Geschirr und dann noch die Wohnungsfrage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, möchte ich versuchen mit diesem Blog einige Antworten oder Lösungen zu präsentieren. Ich möchte zeigen, dass auch wir Männer nicht unbedingt solche Schweine sind wie umgangssprachlich immer behauptet wird. Vielleicht gelingt es mir auch überhaupt nicht und ich habe wenigstens den einen oder anderen für ein paar Minuten zum schmunzeln oder nachdenken gebracht. Das wäre ja auch schon mal was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf viele Wort- und Satzergüsse und wer mag kann gerne den einen oder anderen Kommentar loswerden.&lt;br /&gt;Morgen kommt das erste Kapitel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel spaß beim lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry ohne Sally&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2131586374759574847-3494136052353359813?l=linkstraeger.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://linkstraeger.blogspot.com/feeds/3494136052353359813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/aller-anfang.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/3494136052353359813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2131586374759574847/posts/default/3494136052353359813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://linkstraeger.blogspot.com/2009/04/aller-anfang.html' title='Aller Anfang...'/><author><name>Harry</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_AXTXxvVxo_0/SdcUp2utEVI/AAAAAAAAAlI/G_rf_976vS4/s1600-R/linkstraeger.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
